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§ 3 Preise und Zahlung

1. Die Preise gelten für den in den Auftragsbestätigungen aufgeführten Leistungs- und Lieferungsumfang. Mehr- oder Sonderleistungen werden gesondert berechnet. Die Preise verstehen sich in EURO ab Werk oder Lager des Lieferanten ausschließlich Verpackung und Versicherung und zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

2. Soweit den vereinbarten Preisen die Listenpreise des Lieferanten zugrunde liegen und die Lieferung erst mehr als vier Monate nach Vertragsschluss erfolgen soll, gelten die bei Lieferung gültigen Listenpreise des Lieferanten (jeweils abzüglich eines vereinbarten prozentualen oder festen Rabatts).

3. Bei einer Auftragssumme über 30.000 Euro und Bestellung innerhalb Deutschlands mit Ausnahme von Erstbestellungen erfolgt die Rechnungsstellung vom Lieferanten an den Abnehmer mit 30 % bei Auftragseingang, 30 % bei Teillieferung und 40 % nach Restlieferung.

4. Bei Bestellungen außerhalb Deutschlands und Erstbestellungen innerhalb Deutschlands werden dem Besteller 50 % Vorkasse in Rechnung gestellt.
5. Bei Bestellungen unter 70 Euro verrechnet der Lieferant an den Abnehmer einen Mindermengenzuschlag als Bearbeitungsgebühr von 15 Euro.

6. Ab einem Bestellwert von 2.500 Euro werden vom Lieferanten keine Kosten für Fracht in Rechnung gestellt.

7. Rechnungsbeträge sind innerhalb von 30 Tagen zu bezahlen. Bei Bezahlung innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungsdatum gewährt der Lieferant 2 % Skonto. Maßgebend für das Datum der Zahlung ist der Eingang beim Lieferanten. Schecks gelten erst nach Einlösung als Zahlung. Leistet der Abnehmer bei Fälligkeit nicht, so sind die ausstehenden Beträge ab dem Tag der Fälligkeit mit 5 % p. a. zu verzinsen; die Geltendmachung höherer Zinsen und weiterer Schäden im Falle des Verzugs bleibt unberührt.

8. Die Aufrechnung mit Gegenansprüchen des Abnehmers oder die Zurückbehaltung von Zahlungen wegen solcher Ansprüche ist nur zulässig, soweit die Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

9. Der Lieferant ist berechtigt, noch ausstehende Lieferungen oder Leistungen nur gegen Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung auszuführen oder zu erbringen, wenn ihm nach Abschluss des Vertrages Umstände bekannt werden, welche die Kreditwürdigkeit des Abnehmers wesentlich zu mindern geeignet sind und durch welche die Bezahlung der offenen Forderungen des Lieferanten durch den Abnehmer aus dem jeweiligen Vertragsverhältnis (einschließlich aus anderen Einzelaufträgen, für die derselbe Rahmenvertrag gilt) gefährdet wird.